Wind im Segel. Mut im Herzen. Ein Tag, der bleibt.
Sommer, Sonne, Ostsee und ganz viel Rückenwind für unsere jungen Surferinnen und Surfer: Am Strand von Stein fand unser Charity- und Herzensprojekt „Skoliose Kids go surfing“ statt. Initiiert vom Lubinus Norddeutschen Wirbelsäulenzentrum unter der Leitung von Dr. Lars Gobisch und Prof. Dr. Sven O. Eicker. An diesem Tag stand nicht die Wirbelsäulenverkrümmung im Mittelpunkt, sondern das, was trotz ihr möglich ist.
Als leidenschaftliche Windsurfer verbindet beide Ärzte ihre medizinische Expertise mit ihrer Begeisterung für den Wassersport. Ihre Idee: Kindern mit Skoliose zeigen, dass Bewegung Mut macht, Grenzen verschiebt und Vertrauen in den eigenen Körper wachsen lässt. Genau das war am Strand von Stein spürbar.
Bei traumhaftem Sommerwetter reisten Familien aus ganz Norddeutschland an, um gemeinsam einen besonderen Tag zu erleben. Jedes Kind wurde während des gesamten Tages im 1:1-Prinzip individuell begleitet - auf dem Wasser ebenso wie an Land. Diese persönliche Betreuung machte den Unterschied: Sie gab Sicherheit, stärkte das Selbstvertrauen und sorgte dafür, dass aus anfänglicher Aufregung schnell Begeisterung wurde.
Die Arbeit mit Kindern ist immer etwas Besonderes. Zu erleben, wie aus vorsichtigen ersten Schritten auf dem Surfbrett stolze Momente werden, wie aus Unsicherheit Selbstvertrauen wächst und wie Lachen den ganzen Strand erfüllt, erinnert uns daran, warum dieses Projekt weit mehr ist als ein Sportevent.
Die Kulisse hätte kaum besser sein können: feiner Sand, glitzernde Ostsee, strahlender Sonnenschein und ideale Bedingungen auf dem Wasser. Und auch wenn unser Partner TATORT HAWAII heißt - der eigentliche „Tatort“ lag an diesem Tag eindeutig in Stein. Dort wurde mit jeder Welle bewiesen, dass Mut ansteckend ist und Gemeinschaft trägt.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Partnern: der Deutschen Wirbelsäulenstiftung, dem Verband Deutscher Wassersport Schulen (VDWS) sowie der betrieblichen Gesundheitsförderung Heigel, die dieses Charity-Projekt unterstützt und möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank geht außerdem an das Team von TATORT HAWAII, das mit großem Engagement, hervorragendem Catering und ganz viel Herzblut dafür gesorgt hat, dass sich unsere jungen Gäste und ihre Familien rundum wohlfühlen.
Die vielen strahlenden Gesichter am Ende des Tages haben gezeigt: Das eigentliche Ziel wurde erreicht. Nicht möglichst viele Meter auf dem Surfbrett, sondern ein Stück mehr Vertrauen in den eigenen Körper, neue Erfahrungen und Erinnerungen, die bleiben.
Wir freuen uns schon jetzt darauf, 2027 wieder gemeinsam mit euch aufs Wasser zu gehen.